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                                Rassemerkmale

 

               

 

Am 5.Juli 1975 wurde der "Europäische Wolfhund" offiziell durch den Raad van Beheer auch auf Kynologischem Gebiet in den Niederlanden anerkannt und bekam zum Gedenken an den Begründer dieser Zucht den Namen Saarloos Wolfhund.

Folgende Rassemerkmale wurden festgelegt und 1981 durch die F.C.I. (Fédération Cynologique Internationale) unter Standart Nr. 311 FCI – Gruppe 1 gefestigt und international anerkannt:

Verwendung: Der Saarloos Wolfhund ist auf keine besonderen Dienstleistungen gezüchtet. Er ist ein anhänglicher und zuverlässiger Familienhund.

Allgemein: Der Saarloos ist ein kräftig gebauter Hund dessen äußerliches Erscheinungsbild an einen Wolf denken lässt. Er ist harmonisch gebaut und hat recht lange Gliedmaßen, ohne den Eindruck zu erwecken, hochbeinig zu sein.

Größe: Sie variiert beim Rüden von 65 bis 75 cm und bei Hündinnen von 60 bis 70cm. Abweichungen nach oben sind zulässig. Das Gewicht eines ausgewachsenen Rüden beträgt bis zu 40 kg, eine Hündin wiegt zwischen 30 und 35 kg.

Kopf: Er soll einen wolf-artigen Eindruck erwecken und in seiner Größe mit dem Körper harmonisch übereinstimmen. Der Schädel ist flach, breit und keilförmig. Die Augen sind vorzugsweise gelb, mandelförmig, schräg platziert und nicht rund. Das Ohr ist mittelgroß, fleischig, dreieckig mit einer abgerundeten Spitze und die Innenseite ist behaart. Das Gebiss hat eine vollzahnige Schere.

Körper: Der Saarloos Wolfhund ist länger als hoch, mit geradem Rücken und normal gewölbten Rippen. Die Brustlinie reicht höchstens bis zu den Ellenbogen. Die Rute ist am Ansatz breit, üppig behaart, reicht mindestens bis zum Sprunggelenk und wird säbelförmig bis beinahe gerade getragen. Das Gangwerk ist leichtfüßig und federnd. Das Fell ist stockhaarig und im Winter mit dichter Unterwolle.

Haarfarbe: Die Haarfarben reichen von hell bis dunkel schattiertem schwarz-wildfarben (das sog. wolfsgrau), von hell bis dunkel schattiertem braun-wildfarben (waldbraun) und von hellem crème-weiß bis weiß. Bei wolfsgrauen Hunden muss der Nasenspiegel schwarz sein, bei waldfarbenen und weißen Hunden leberfarben.

Fehler:
- jede Abweichung von den genannten Punkten muss als Fehler angesehen werden.

Ausschliessende Fehler:

- jede Form von Aggressivität
- andere als die erlaubten Haarfarben

 

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